ExWoSt: Potenziale von Kleinstädten in (sehr) peripheren Lagen
ExWoSt: Potenziale von Kleinstädten in (sehr) peripheren Lagen2014/16
Im Februar 2015 startete das BMUB und BBSR das ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“, ein Vorhaben, dass in einem vierjährigen Forschungsprozess die wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Rahmenbedingungen von Kleinstädten analysiert und Entwicklungspotenziale identifiziert. Die Arbeitsgemeinschaft FORUM Huebner, Karsten & Partner (Projektleitung), plan-werkStadt und DSK wurden mit der Durchführung der Vorbereitungsphase beauftragt. Diese beinhaltete u.a. eine sogenannte Impulsrecherche und die Begleitung des Bewerbungsverfahrens sowie die Begleitung des Auswahlverfahrens der Kleinstädte als Modellvorhaben im Forschungsfeld.
Regionales Entwicklungskonzept (REK) Isenhagener Land
Regionales Entwicklungskonzept (REK) Isenhagener Land2014/15
Im September 2014 erhielt die Arbeitsgemeinschaft FORUM Huebner, Karsten und Partner und plan-werkStadt vom Landkreis Gifhorn den Auftrag, für die LEADER*-Region Isenhagener Land die Weiterentwicklung des regionalen Entwicklungskonzepts für die neue Förderperiode zu erarbeiten. Trotz einer positiven Arbeitsmarktentwicklung ist eine der zentralen Herausforderung für die Region der mit dem demografischen Wandel verbundene Schrumpfungsprozess der Bevölkerung. Die gemeinsam mit vielen Akteuren erarbeitete Antwort des Isenhagener Lands auf diese neue Herausforderung liegt in der Schwerpunktsetzung auf vier Handlungsfelder: „Regionale Identität erhöhen“, „Zukunftsperspektiven für (junge) Frauen schaffen“, „Alltagsunterstützungen anbieten“ und „Ortsmitten stärken“. Seit dem positiven Bescheid im April 2015 stehen für die Förderperiode 2014-2020 der Region nun 2,4 Mio. EUR Fördermittel der EU zur Realsierung verschiedener Projekte in den oben genannten Handlungsfeldern zur Verfügung.

*Die Abkürzung LEADER steht für Liaision Entre Actions de Développement de l ’Economie Rurale und bedeutet „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. LEADER wurde 1991 von der EU als so genannte Gemeinschaftsinitiative eingeführt, die im Rahmen der EU-Strukturfonds gefördert wurde. Insgesamt kam diese Gemeinschaftsinitiative in drei Förderzeiträumen zur Umsetzung. LEADER ist ein gebietsbezogener Entwicklungsansatz, der auf dem Grundgedanken aufbaut, dass jede ländliche Region eigene Spezifika und Potenziale besitzt, die es als Chance für ein eigenständiges Profil und eine stärkere Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region zu entdecken und zu entwickeln gilt.

Landkreis Osterholz - SWOT-Analyse
Landkreis Osterholz - SWOT-Analyse2013
Für die EU-Förderperiode 2014 – 2020 mussten umfangreiche Bewerbungsunterlagen vorgelegt werden, für die der Landkreis Osterholz bereits im Vorfeld eine SWOT-Analyse erarbeiten ließ, die in diese Unterlagen einflossen Mit der Durchführung der SWOT-Analyse wurde plan-werkStadt beauftragt. In den fünf Handlungsfeldern „Raum- und Siedlungsstruktur“, „Bevölkerungsstruktur und demografischer Wandel“,“ Wirtschaft, Technologie und Wissenstransfer, Energie“, „Landwirtschaft, Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz“ sowie „Soziale Infrastruktur, Bildung und Tourismus“ wurden jeweils Analyseergebnisse erarbeitet und in mehreren Workshop-Runden mit den zuständigen Entscheidern und Akteuren geschärft. Die Ergebnisse wurden anschließend in den Antrag zum Regionalen Entwicklungskonzept übernommen.
FOPS-Vorhaben „Strategien zum demografischen Wandel - Standort und Standortalternativen“
FOPS-Vorhaben „Strategien zum demografischen Wandel - Standort und Standortalternativen“2011/13
Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung  untersuchten plan-werkStadt, Büro für integrierte Planung Berlin und Forschungsbüro Scheiner die Auswirkungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum in Bezug auf das Mobilitäts- und Standortverhalten in drei ausgewählten Fallregionen (Nordfriesland, Werra-Meißner, Uckermark). Neben den Bestandserhebungen fanden umfangreiche Datenauswertungen und –analysen, aber auch diverse qualitative Erhebungsmethoden im Fokus, um Informationen über Hinter- und Beweggründe für das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu erhalten und gemeinsam Alternativen zu erörtern. Die Ergebnisse wurden in einem Expertenkreis erörtert, vertieft und gemeinsam wurden tragfähige, regionsspezifische Strategien entwickelt. Sie wurden veröffentlicht und können hier heruntergeladen werden.