Stadt Nienburg - Moderation von Planungswerkstätten
Stadt Nienburg - Moderation von Planungswerkstätten2017
Die Stadt Nienburg beauftragte FORUM in Kooperation mit plan-werkStadt mit der Entwicklung und Konkretisierung von Ideen und Maßnahmen zur gestalterischen Aufwertung der Haupteinkaufsstraße und Prüfung von Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen eines dialogorientierten Verfahrens. Dabei soll aufbauend auf moderierten Planungswerkstätten gemeinsam mit Bürgern, Akteuren, Politik und Verwaltung ein neues Gestaltungskonzept für den zentralen Hauptfußgängerbereich in der Nienburger Innenstadt entwickelt werden, das modular umgesetzt werden kann. Das Bearbeitungsteam entwickelt gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteuren Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der historisch bedeutsamen, zentralen Einkaufsstraße, die in konkrete Nutzungs- und Gestaltungsvorgaben münden.
Stadt Hamm - Moderation und Durchführung eines Kommunikationsprozess zur Entwicklung eines Stadtteilzentrums im Soziale-Stadt-Gebiet Weststadt
Stadt Hamm - Moderation und Durchführung eines Kommunikationsprozess zur Entwicklung eines Stadtteilzentrums im Soziale-Stadt-Gebiet Weststadt2017
Der Hammer Westen gehört bereits seit dem Jahr 2000 zum Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt, weist aber nach wie vor  Erneuerungs- und Weiterentwicklungsbedarf auf. Mit dem Beschluss des IHK „Heimat bleiben – Heimat werden“ sowie dem städtebaulichen Rahmenplan „Hamm Weststadt“ wurde im Frühjahr 2016 die Grundlage für weitere Förderung gelegt. Der Fokus liegt dabei auf der Errichtung eines Stadtteilzentrums, das lokale Beratungsangebote bündeln und zu einem Ort für Begegnung aller Bürgerinnen und Bürger werden soll. plan-werkStadt begleitet seit Februar 2017 einen mehrstufigen verwaltungsinternen und -externen Abstimmungs- und Moderationsprozesses zur Konkretisierung des Vorhabens, u.a. durch die Vorbereitung, Betreuung und Moderation von Workshops zur Konkretisierung der Planung.
Stadt Cuxhaven - Baustellenmoderation für die Fußgängerzone
Stadt Cuxhaven - Baustellenmoderation für die Fußgängerzone2015
Nach der Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen in der Nordersteinstraße, der zentralen Fußgängerzone in Cuxhaven, folgte die bauliche Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen Straßenraums, u. a. durch die Erneuerung der Pflasterung, Baumpflanzungen und  die Schaffung neuer Sitzgelegenheiten – die Gestaltung lehnt sich an die maritimen Elemente der Stadt an. Begleitet wurde die Baumaßnahme durch eine Baustellenmoderation, mit der das Team von plan-werkStadt betraut wurde. Zu den zentralen Aufgaben gehörte die Organisation der Schnittstelle zwischen der Stadt, den Baufirmen, den Projektentwicklern und –leitern, Grundstücks- und Gebäudeeigentümern, Händlern, Anwohnern und Feriengästen. Im Baustelleninfo-Center konnten sich Interessierte zudem über den Fortgang der Bauarbeiten informieren und vertiefende Informationen zur Planung und dem Verlauf der Baustelle erhalten. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Mai 2016 wurde die Baustellenmoderation eingestellt und das inzwischen in einen Ladenleerstand umgezogene Baustellenbüro aufgelöst.
Stadt Bremen - Werkstattverfahren Willakedamm
Stadt Bremen - Werkstattverfahren Willakedamm2014
Das Werkstattverfahren Willakedamm diente der Entwicklung eines städtebaulichen Leitbildes für ein neues, ca. 2,5 ha großes Wohnareal in Bremen-Huchting und wurde von der Stadtgemeinde Bremen 2014 beauftragt.

Auf der brachliegenden Fläche eines ehemaligen Schulzentrums sollte ein neues Quartier mit dem Schwerpunkt „Wohnen“ entwickelt werden, das die angrenzenden Nutzungen ebenso wie die Anforderungen aus dem Stadtteil intensiv berücksichtigt. Dafür wurden in zwei moderierten Veranstaltungen städtebauliche Entwürfe vorgestellt und gemeinsam mit Akteuren vor Ort in ihrer Unterschiedlichkeit erörtert und zu einem städtebaulichen Leitbild zusammengeführt. Dieser Entwurf bildete die Grundlage für den erforderlichen Bebauungsplan. Die behutsame Integration des neuen Quartiers in den Bestand zeigt unterschiedliche Entwicklungsoptionen auf – von der Entwicklung des Grundstücks durch einen Entwicklungsträger bis zur abschnittsweisen Realisierung von Teilabschnitten. Im nördlichen Teilbereich des Grundstücks, begleitend zur gleichnamigen Straße soll eine mischgebietstypische Nutzung etabliert werden.

In dem Verfahren moderierte plan-werkStadt ein interdisziplinär zusammengesetztes „Begleitgremium“, dem verschiedene Akteure vor Ort, der Auftraggeber, der Grundstückseigentümer, weitere Sachverständige und Vertreter der Ortspolitik angehörten. Abschließend dolumentierte plan-werkStadt den Prozess und seine Ergebnisse.

Gemeinde Weyhe - Ortskern-Entwicklungsverfahren Leeste
Gemeinde Weyhe - Ortskern-Entwicklungsverfahren Leeste2012
Die Gemeinde Weyhe beauftragte plan-werkStadt mit der Zusammenführung mehrerer bisher getrennter Diskussionsstränge, die sich bereits in unterschiedlichen Zusammenhängen mit der Entwicklung der Ortsmitte des Gemein­deteils Leeste befasst hatten (jährliche Anträge auf Städtebauförderung, Rahmenplan, ruhende Bebauungsplanaufstellung usw.). Bei der Zusammenführung wurden die Akteure und Bürgerinnen und Bürger durch ein Partizipationsverfahren eingebunden, in dem zwei thematische Diskus­sionsveranstaltungen („Wohnen und Freiraum“, „Einzelhandel und Verkehr“) und eine darauf aufbauende konzeptionelle Planungswerkstatt durchgeführt wurden. Im Ergebnis konnten zu einer Reihe von Teilaspekten der Ortsmittenentwicklung Meinungsbilder erstellt werden, die jeweils Auskunft über Konsens oder Kontroverse gaben und damit die weitere Arbeit der planenden Verwaltung qualifiziert haben.
Amandus-Abendroth-Gymnasium Cuxhaven - Open space zur Schulhofgestaltung
Amandus-Abendroth-Gymnasium Cuxhaven - Open space zur Schulhofgestaltung2007
Der seit Jahren unveränderte Schulhof des Amandus-Abendroth-Gymnasiums in Cuxhaven sollte unter Einbindung der Anregungen und Anforderungen der Schülerinnen und Schüler attraktiver und nutzungsfreundlicher gestaltet werden. Um möglichst viele der 800 Schüler einbinden zu können in Kooperation zwischen Planungsbüro und Schule ein Verfahren entwickelt und umgesetzt, das sich an die Open Space-Methode anlehnt. Während eines Projekttages konnten die SchülerInnen in 24 selbst gewählten Gruppen (z.B. „Schulhofgestaltung am PC“, „Schulhoftheater“, „Arbeiten mit dem Smart Board“, „Wie sieht ein nutzungsfreundlicher Zweiradstellplatz aus?“, „Speakers Corner“, „Skulpturenbau“, „Schulhof-Rap“, „Schulhofgeschichten von Ehemaligen“, „Naturnahe Gestaltung“, „Kleintierhaltung“) ihren Interessen und Neigungen an einer Neugestaltung des Schulhofs nachgehen. Dabei wurden nicht nur  Idealvorstellungen produziert, sondern auch Umsetzungskonzepte entwickelt (u.a. „Was können wir selbst beisteuern?“, „Wo und wie finden wir Sponsoren?“). Die Schüler werteten die Ergebnisse aus und wirkten anschließend an der Entwicklung des Gestaltungskonzeptes mit. Für die Umsetzung der Schulhofplanung wurde ein Stufenkonzept entwickelt, das nach und nach umgesetzt wurde – begleitet und unterstützt durch die Ergebnisse der aus dem Prozess hervorgegangenen „Umsetzungsgruppe“.