ExWoSt-Studie: Smart City – Stadtverkehr für Übermorgen
ExWoSt-Studie: Smart City – Stadtverkehr für Übermorgen2016/17
Die zunehmende digitale Vernetzung wird die Mobilität von morgen maßgeblich beeinflussen (Smart Mobility). Die Bandbreite möglicher Entwicklungen ist sehr groß und vielschichtig:  So entstehen Angebote, die den Umweltverbund aber auch den motorisierten Individualverkehr attraktiver machen (wie z.B. autonomes Fahren). Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sich die Fahrzeugflotte selbst verändern wird, z. B. durch eie stärkere Nutzung von Elektroautos. Und auch das Auto an sich wird sich voraussichtlich grundlegend verändern. In der Summe können die unterschiedlichen Entwicklungen zu einem kompletten Umbruch im Stadtverkehr führen, der wiederum veränderte Infrastrukturanforderungen (car-to-X-Infrastrukturen, Mobilitätsstationen), neuen Akteurskonstellationen (Datenlieferanten, Dienstebetreiber, Finanzierer, Nutzer) und neuen Aufgaben für die öffentliche Hand (Bereitstellung von Verkehrsdaten, Sicherung der technischen Infrastrukturen gegen Störungen – klimatisch oder terroristisch) fordert. Das Forschungsprojekt „ExWoSt Smart City – Stadtverkehr für Übermorgen“ berücksichtigt Zielhorizonte von 2045 bis 2065 und versucht hierfür Szenarien und Zukunftstypen aufzuzeigen. Das Vorhaben wird bearbeitet von der Arbeitsgemeinschaft plan-werkStadt (Projektleitung), PTV AG (Karlsruhe/Berlin) und Projektbüro Friedrich von Borries (Berlin). Es ist eingebunden in das Forschungscluster „Smart Cities“ des Bundes, bei dem die Konsequenzen der Digitalisierung auf die Stadtentwicklung untersucht werden.
ExWoSt-Studie: Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt
ExWoSt-Studie: Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt2013-2015
Neue Mobilitätsformen haben in den letzten Jahren (besonders in den Großstädten) zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich am Wachstum unterschiedlicher Arten des Carsharing und der Fahrradverleihsysteme, deren ausgeprägteste Form die räumliche Konzentration an Mobilitätsstationen darstellt. Ein weiterer Trend ist das Wachstum des Fernbusmarktes. Allerdings zeigt sich, dass – neben verkehrlichen Aspekten – zunehmend stadtgestalterische Anforderungen die weitere Verbreitung Neuer Mobilitätsformen bremsen könnten.

plan-werkStadt (Projektleitung) untersuchte in dem Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Kooperation mit der PTV AG (Karlsruhe) im Hinblick auf Neue Mobilitätsformen das Zusammenspiel von gesellschaftlicher und technologischer Entwicklung im Mobilitätsverhalten, das Auftreten neuer Marktakteure und den Bau neuer Infrastruktur.

Die Ergebnisse wurden in einer Sonderpublikation des BBSR veröffentlicht. Neben den vielen Beispielen aus der Praxis werden dort Hinweise und Empfehlungen zur Förderung der neuen Mobilitätsformen und deren Integration in die Stadtgestalt gegeben.